Kurzbeschreibung
Ziel des Projekts war, die Kinder in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung zu stärken und ihnen die Grundlagen der gewaltfreien Kommunikation – die sogenannte „Giraffensprache“ – näherzubringen. Die Kinder lernen, eigene Gefühle wahrzunehmen, zu benennen und verständnisvoll mit den Gefühlen anderer umzugehen. Ein wichtiger Schwerpunkt lag dabei auf klarer und wertschätzender Kommunikation sowie dem gewaltfreien Lösen von Konflikten.
Zu Beginn des Projekts konnten viele Kinder bereits zwischen „guten“ und „schlechten“ Gefühlen unterscheiden. Einige Kinder benötigten noch Unterstützung dabei, ihre Gefühle genauer zu benennen und darüber zu sprechen. Durch gezielte sprachliche Begleitung, Spiele, Geschichten und Rollenspiele erweiterten die Kinder ihren Gefühlswortschatz und entwickelten mehr Sicherheit im Umgang mit ihren Emotionen.
Besonders beliebt waren die Übungen zur „Giraffen- und Wolfssprache“. Die „Wolfssprache“ stand dabei für wütendes oder verletzendes Verhalten, während die „Giraffensprache“ freundliche, einfühlsame und verständnisvolle Kommunikation symbolisierte. Mithilfe der Handpuppen „Wolf Grummel“ und „Giraffe Flecki“ lernen die Kinder spielerisch, Konflikte besser zu verstehen und friedlich zu lösen. Die Handpuppen verbleiben dauerhaft in der Gruppe und werden auch weiterhin im Alltag genutzt.
Ein weiterer Bestandteil des Projekts war die kreative Arbeit mit Gefühlen. Die Kinder gestalteten eigene Gefühlsbarometer für zuhause und die Kita und setzten sich intensiv mit dem Thema Wut auseinander. Dabei entstanden individuelle „Wutbilder“, die zeigten, wie unterschiedlich Gefühle wahrgenommen und ausgedrückt werden können.
Besonders gut gefielen den Kindern die Rollenspiele:
- das Austauschen von Komplimenten
- Übungen zum freundlichen Fragen, Teilen und Zuhören
- aufeinander Rücksicht nehmen
- Grenzen respektieren
- Konflikte verbal lösen.
Das Projekt wird von allen Beteiligten als großer Erfolg wahrgenommen. Die Kinder können Gefühle inzwischen differenzierter benennen und zeigen mehr Verständnis und Empathie im Umgang miteinander.
Für zukünftige Vorschulkinder soll das Projekt erneut angeboten werden. Ein bereits veranstalteter Sponsorenlauf sichert die Finanzierung des Projekts für die kommenden zwei Jahre.
Infobox
Förderfonds:
Frieden
Schulform:
Kindergarten
Förderverein:
Kindergarten St. Maria e. V.
Bundesland:
Nordrhein-Westfalen
Methode:
Rollenspiele
“Wir bedanken uns von Herzen für die finanzielle Unterstützung, die den Anlauf des Projektes für die angehenden Schulkinder dieses Jahres überhaupt möglich gemacht hat.”
Schulförderverein
Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation, der Anke und Dr. Uwe Schäkel Stiftung, können wir von der Stiftung Bildung vielseitige, wirksame und innovative Projekte von Kindern, Jugendlichen und ehrenamtlich Engagierten an Schulen und Kitas umsetzen.
Mit Ihrer Spende können Sie uns dabei helfen, dass die Ideen und Vorhaben vor Ort langfristig realisiert werden können.

